Wirklichkeit entsteht durch Visionen! Badesee 2.0

So schön KÖNNTE es sein ...Bericht und Fotos: V. Schenk

Liebe Leserinnen und Leser,

vor über einem Heidel hatte ich den untenstehenden Artikel. " Ein Badesee für Heidelberg - ein Sommermärchen oder eine bedenkenswerte Idee" für unseren Online-punker geschrieben. Es folgte ein weiterer zum Thema.

Für das Hospitalgelände, das als Sahneschnittchen der Konversionsflächen nun demnächst bebaut wird, konnten wir immerhin erreichen, dass dort eine kleine Oase mit Wasserfläche (Rohrbach See) entsteht, in die wir die Füße strecken können (achtet darauf, dass sie nicht aus den Plänen verschwindet).

Aber es gibt auch noch eine Chance für den Badesee für Heidelberg: das Airfield. Der ehemaliger Flugplatz der US-Armee zwischen Paffengrund und Kirchheim ist mit dem Fahrrad für alle Menschen aus dem Süden, Westen und der Mitte Heidelbergs gut erreichbar . Es wird inzwischen viel darüber gesprochen, was damit passieren soll. Diese Gelände ist ein idealer Ort dafür, denn dort kann der Badesee in einen Park eingebettet sein, der auch Landwirtschaft nicht ausschließt.

Der SEE wird sicher von allen Heidelbergerinnen und Heidelbergern genutzt, denn unsere Neckarwiese ist ein schönes Naherholungsgebiet, schwimmen können wir dort nicht. Zwei Freibäder für unsere wachsende, kleine Großstadt können nicht die Antwort auf unsere heißen Sommer sein.

Wir brauchen eine grüne Lunge für Heidelberg, wenn sie einen See enthält, heißt das Lebensqualität für alle!

Das Bild zeigt, wie schön es doch sein KÖNNTE. Tragt die Idee weiter, sprecht darüber, setzt euch ein, kämpft, helft den Badesee 2.0 zu realisieren.

.... hier weitere Artikel zum Thema "Ein Badesee für Heidelberg" lesen ...

Stadtteilfrühstück 2018

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Bilder: Raabe Hackbusch & Valentina Schenk

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Heidelberg hatte den lebendigen Neckar ... wir hatten unser lebendiges Rohrbach. Frühstücken und leben in Rohrbach. Und weil es sich mit vollen Mund nicht gut spricht, gibt es dazu zwar wenig Text, aber um so mehr Bilder.

Guckst Du! Ja, hier klicken ...

Sanierung Leimer Straße „Nord“ und Bürgerbeteiligung Hospital in Gefahr

Streik im Bezirksbeirat Rohrbach - Bezirksbeiräte verlassen den Saal

tl_files/bilder/2017/2017_10_Leimerstrasse_als_Fahrradstrasse/Bild.JPGBericht und Fotos: E. Wolfin

Die vergangene Bezirksbeiratssitzung Rohrbach vom 12.06.2018 war wohl die kürzeste Sitzung überhaupt. Im Vorfeld hatten die Bezirksbeiräte zusätzlich die Behandlung zweier wichtiger Themen (Sanierung Leimer Straße und Bürgerbeteiligung Hospital) auf der kurzen Tagesordnung erbeten, aber die Stadt lehnte dies ab. Nachdem schon seit langem Frustration und Unmut darüber herrscht, dass der Bezirksbeirat bei wichtigen Themen teilweise nicht oder nur unzureichend eingebunden wird, kam es nun zum Eklat.
Direkt nach der Bürgersprechstunde verlas der Stadtteilvereinsvorsitzende Fuchs eine Erklärung, in der die Beiräte forderten, künftig zu allen den Stadtteil betreffenden wichtigen Themen gehört zu werden. Danach verließen fast alle Rohrbacher Bezirksbeiräte aus Protest den Versammlungsort, um ein Zeichen zu setzen. Die Sitzung war damit nicht mehr beschlussfähig und wurde vorzeitig beendet.

Ausführlich wird hierüber auf den Webseiten des Stadtteilvereins, von RNZ online und Stadtpolitik Heidelberg berichtet:

www.stadtteilverein-rohrbach.de

www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-eklat-in-rohrbach-weil-zwei-themen-nicht-behandelt-werden-sollten-verliessen-die-bezirksbeiraete-den-s-_arid,365493.html

http://stadtpolitik-heidelberg.de/?q=node/2201

Nachtrag vom 22.06.2018: Am Ende der Sitzung des Bezirksbeirates wurde ein schriftlicher Antrag an OB Prof. Dr. Würzner an Herrn Schmidt als Vertreter des OB-Referates übergeben, eine Sondersitzung des Bezirksbeirates zu den Themen "Wohnungspolitisches Konzept für das Hospital" sowie "Sanierung der Leimerstraße" einzuberufen (Antrag von 13 der 15 anwesenden BB-Mitgliedern  unterschriebenen).

Erster Rohracher Weinberg-Lauf

Bericht und Fotos: Uli Kaisertl_files/bilder/2018/2018_06_erster_Weinberglauf/IMG-20180609-WA0011.jpg

Am Sa, den 9. Juni kurz nach 15 Uhr war es soweit - der "Erste Rohrbacher Weinberg-Lauf" wurde gestartet. Nach Einstimmung mit Adrenalin generierenden Rythmen und der Begrüßung durch Organisator Uli Kaiser und Punker-Vorstandsfrau Birgit Roos machten sich etwa 40 Laufbegeisterte auf die Stecke, die zum Großteil dem "Weinwanderweg" folgte.
Sogar das Wetter spielte mit, wobei die Organisatoren kurzzeitig zittern mussten: im Start/Ziel-Bereich hatte eine Böse-Wetter-Böe einen Zeltling weggehoben, so dass er ganz schnell wieder abgebaut wurde. Dunkle Wolken und einige entfernte Donner ließen mehr befürchten, der Wettergott muss aber wohl ein großer Sportfan sein und verschonte das Event.

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Short Tailed Snails - Folk von Hier bis Damals

Bericht: Sieglinde Körper / Fotos: Valentina Schenk

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"Musik für die Seele" - So könnte man das Konzert am vergangenen Freitag im Roten Ochsen beschreiben.

Die vier Musiker präsentierten Folk- und Weltmusik aus 8 Jahrhunderten. Wunderbar poetisch, zutiefst herzergreifend oder einfach vergnüglich und witzig waren die Lieder der  Sängerin, die mit ihrer einfühlsamen stimmlichen Virtuosität überzeugte. Die Musiker haben" Neuinterpretationen alter deutscher Weisen aber auch traditionelle europäische Musik im Repertoire.

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„Die Ramadanis waren unsere Nachbarn und Freunde“

von Mirjam Mohr

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„Für den kleinen Rafis war es am schlimmsten, dass er mitten in der Nacht von einem Polizisten aus dem Bett geholt wurde. Davon redet er heute noch immer wieder – nachdem er direkt nach der Abschiebung zunächst überhaupt nicht mehr gesprochen hat.“ Es war sehr still im Saal des Evangelischen Gemeindezentrums in Rohrbach, als Franz Maucher erzählte, wie es der Familie Ramadani mit ihren vier Kindern im Alter von drei bis sieben Jahren seit der Abschiebung nach Serbien geht. Rund 50 Interessierte waren zu der Benefiz-Veranstaltung gekommen, mit der die „AG Asyl - Rohrbach sagt Ja“ und der „Punker e.V.“ am 15. April über den aktuellen Stand im Abschiebeverfahren informierten und Geld für die Unterstützung der Familie in Serbien sammelten. Denn Spenden sind im Moment die einzige Einkommensmöglichkeit der sechs Jahre in Heidelberg ansässigen Roma-Familie, die am 17. Januar in einer Nacht-und-Nebel-Aktion abgeschoben wurde. Insgesamt 67 Menschen, 52 davon Roma, wurden nach Angaben der „Aktion Bleiberecht“ an diesem Tag per Flugzeug von Baden-Baden nach Belgrad geflogen... ... hier weiterlesen und Bilder der Veranstaltung ansehen...


Ergänzungen der Redaktion

Die RNZ hat ebenfalls über die Abschiebung berichtet. Die Artikel  finden Sie unter diesen beiden Links: 24. Februar 2018 "Abschiebung sorgt für Protest" bzw. 11. April 2018 ""Die Kinder wollen nach Hause in ihre Heidelberger Heimat.

Unterschriftenaktion: Der punker e.V. unterstützt eine Unterschriftensammlung, die es der Familie erlauben soll, wieder nach Heidelberg zurückzukehren. Wer sich daran beteiligen möchte, kann die Vorlage zur Unterschriftensammlung hier herunterladen. Die Unterschriftenlisten können bei V. Schenk im Burnhofweg 4 eingeworfen werden oder direkt zum Oberbürgermeister, Rathaus, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg geschickt werden.

Spenden: Leider ist die Familie in Sobotica, Serbien, noch mittellos und in einer sehr schwierigen Lage. Sie ist noch nicht krankenversichert, d.h. ärztliche Behandlung, die Frau Ramadani dringend braucht, muss selbst bezahlt werden. Deshalb bitten wir um Spenden für die Familie auf das Konto des Asylarbeitskreis Heidelberg unter dem Stichwort “Ramadani”: IBAN DE85 6729 0000 0122 4211 04.

„Blu“ im „Roten Ochsen“ – eine musikalische Reise

Bericht: Andrea Tenorth / Fotos: Raabe Hackbusch

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„Drei harmonierende Stimmen, drei inspirierte Komponisten, drei versierte Multi-Instrumentalisten unternehmen eine musikalische Weltreise und finden Formen, Farben und Geist der verschiedensten Musiktraditionen, verbinden sie zu einem vielsprachigen Programm voller Schönheit und Delikatesse, entführen ihre Zuhörer in den Raum, den nur die Musik eröffnet – den Raum, in dem alles zu allem passt. Ein italophiler Wahlargentinier (Gigu Neutsch), ein Kraichgauer Norwegen-Cowboy (Rolf Schaude) und ein portugiesisch sprechender Zypriote (Neo Stehanou).“

Präziser und schöner als Thommie Bayer kann man nicht ausdrücken, was „Blu“ dem Publikum in Rohrbach dargeboten hat: „ein ebenso lässiges wie intensives Musikerlebnis in der wärmsten Farbe: Blu“.

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Der Islam hat viele Gesichter – Die Würde des Menschen

Bericht: Mirjam Mohr / Bilder: Nora Wohlfarth

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Religion, Emanzipation, Kopftuch und Menschwürde – um diese Themen drehte sich am 30. November 2017 die zweite Veranstaltung der Reihe „Der Islam hat viele Gesichter – was befremdet uns, was verbindet uns“. Erneut hatte die AG-Asyl – Rohrbach sagt JA gemeinsam mit dem punker e.V. ins Alte Rathaus eingeladen – diesmal berichteten ein schon länger in Deutschland heimischer Syrer und zwei vor dem Krieg geflüchtete Syrerinnen aus ihrem Leben und ihren Erfahrungen in Syrien, auf der Flucht vor dem Krieg sowie in Deutschland und mit den Deutschen. Rund 40 Zuhörer waren gekommen, um mit den dreien teilweise durchaus kontrovers zu diskutieren. Yahya Madani kam bereits 1989 aus Syrien nach Heidelberg und übte verschiedene Berufe aus, unter anderem arbeitete er als freier Journalist für den WDR. Nachdem er zwischenzeitlich wieder in sein Heimatland gezogen war, kam er Ende 2011 zurück nach Deutschland. Nourhan Hadidi und ihre Mutter Iman Karboutli kamen Ende 2015 als Kriegsflüchtlinge nach Deutschland, landeten zunächst in Passau und anschließend in Dresden, bevor es ihnen gelang, nach Heidelberg zu ziehen, wo Yahya Madani, den sie aus Syrien kennen, inzwischen wieder lebt.

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Der Punker e.V. – vernetzt und gut gerüstet für die Aktivitäten in 2017/2018

von Jürgen Ripplinger

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In Februar 2017 trafen sich der erweiterte Vorstand und weitere interessierte Punker in der Jugendherberge Dahn in der Pfalz zu einer zweitägigen Klausur.

Wo stehen wir? Was haben wir in 2016 - im Jubiläumsjahr des Stadtteils- unternommen, was ist uns als punker besonders wichtig, was planen wir für 2017 und wer arbeitet bei welchen Aktivitäten aktiv mit.

Mit viel Engagement und Spaß, mit professioneller Moderation (Andrea Tenorth), Visualisierungstechniken und pfiffigen Methoden wie z.B. die „Turmbauaktion“ haben wir zwei Tage intensiv an unseren Themen gearbeitet.

 

... den vollständigen Bericht und weitere Bilder finden sie hier ...

Das Rohrbacher Bücherregal

tl_files/bilder/2015/2015_04_Das_Rohrbacher_Buecherregal/DSC07104.JPGBericht und Bilder von Raabe Hackbusch und Gerhard Peterstl_files/bilder/2015/2015_04_Das_Rohrbacher_Buecherregal/DSC07102.JPG

Am letzten Donnerstag  war es so weit:  Als sechster Stadtteil Heidelbergs hat auch Rohrbach sein Öffentliches  Bücherregal bekommen. Zwar wurde es zunächst am falschen, aber sechs Stunden später dann doch noch rechtzeitig vor der Einweihung am richtigen Ort neben der Litfaßsäule an der Ecke Rathausstraße/Amalienstraße tief verankert, sorgfältig geputzt und bei einem Glas Sekt seinen Nutzer*innen übergeben.

Zahlreiche punker und andere Interessierte waren zur kurzfristig anberaumten Einweihungsfeier gekommen, brachten auch gleich, wie gewünscht, reichlich Bücher mit – von denen nicht wenige am selben Abend auch wieder verschwanden und somit ihren Besitzer und Leser wechselten. ... hier weiterlesen