Licht in der Dunkelheit: Ewa Olszewska and friends ...

tl_files/bilder/2016/Licht-in-der-Dunkelheit/Licht_160131_08.jpgBericht: Anne Kloss  Fotos: Hans-Jürgen Fuchs

„punker kann auch Klassik“ – so ließe sich das Besondere des diesjährigen Benefizkonzertes beschreiben, wenn auch nur notdürftig. Denn was die insgesamt 6 MusikerInnen am 31.1. in der Melanchthonkirche boten, war ein so vielfältiges Klangerlebnis, dass es sich nur schwer in Worte fassen lässt …

Da war vor allem die Frau, deren Name auf den Plakaten stand – Ewa Olszewska! Die studierte Koloratursopranistin sorgte schon beim ersten Ton für Gänsehaut und ungläubige Blicke! Wer bis jetzt nicht wusste, was „Koloratur“ bedeutet, bekam ausreichend Gelegenheit, diese in berührend schöner Klarheit, mal laut, mal leise, mal flehend, mal verführerisch, immer geschmeidig und vor allem in den hohen Lagen unglaublich beweglich zu genießen.tl_files/bilder/2016/Licht-in-der-Dunkelheit/Licht_160131_33.jpg 

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Familie Berisha und das Kirchenasyl

 

Bericht: Ludwig Schmidt-Herb  Fotos: Hans-Jürgen Fuchs

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Der Fall machte 2001/2002 Schlagzeilen weit über Heidelberg hinaus: die in Ziegelhausen lebende Familie von Gezim und Filoreta Berisha mit ihren 3 Kindern, seit 12 Jahren in Deuschland anerkannt als Asylberechtigte und längst hier integriert, sollte plötzlich abgeschoben werden in ihr Herkunftsland Albanien. Die Sozialhilfekosten für die 13-jährige behinderte Tochter seien nicht mehr tragbar, so das zuständige Amt der Stadt. Eine Welle von Solidarität brach los, der „Arbeitskreis Asyl Heidelberg“ nahm sich der Sache an, über 1500 Unterschriften aus der ganzen Stadt forderten den Verbleib der Familie, darunter Prominente wie die Dichterin Hilde Domin. Die Arbeitgeber der Berishas, die Schulen und Sportvereine der Kinder, die Kirchengemeinden zeigten Solidarität, aber die Ausländerbehörde blieb hart: freiwillige Ausreise oder Abschiebung mit Gewalt.

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Das Rohrbacher Bücherregal

tl_files/bilder/2015/2015_04_Das_Rohrbacher_Buecherregal/DSC07104.JPGBericht und Bilder von Raabe Hackbusch und Gerhard Peterstl_files/bilder/2015/2015_04_Das_Rohrbacher_Buecherregal/DSC07102.JPG

Am letzten Donnerstag  war es so weit:  Als sechster Stadtteil Heidelbergs hat auch Rohrbach sein Öffentliches  Bücherregal bekommen. Zwar wurde es zunächst am falschen, aber sechs Stunden später dann doch noch rechtzeitig vor der Einweihung am richtigen Ort neben der Litfaßsäule an der Ecke Rathausstraße/Amalienstraße tief verankert, sorgfältig geputzt und bei einem Glas Sekt seinen Nutzer*innen übergeben.

Zahlreiche punker und andere Interessierte waren zur kurzfristig anberaumten Einweihungsfeier gekommen, brachten auch gleich, wie gewünscht, reichlich Bücher mit – von denen nicht wenige am selben Abend auch wieder verschwanden und somit ihren Besitzer und Leser wechselten. ... hier weiterlesen