Führung: „ Jüdisches Leben in Rohrbach“ mit Claudia Rink

tl_files/bilder/2016/2016_04_Juedisches_Leben_in_Rohrbach/IMG_8532.JPGein Beitrag von Birgit Roos

Bei schönstem Sonnenschein fanden sich fast 200 Gäste aller Altersklassen – und nicht nur aus Rohrbach – zur Führung pünktlich um 15 Uhr am Alten Rathaus in Rohrbach ein. Die (Kunst-) Historikerin und Mitglied des punker – Vorstands Claudia Rink führte fast 2 Stunden durch die Veranstaltung des „punker“ in Zusammenarbeit mit dem Heidelberger Geschichtsverein und dem Stadtteilverein Heidelberg – Rohrbach. ...

... hier den vollständigen Bericht und viele Bilder vom Ereignis ...

Unterbringung von Menschen auf der Flucht in Heidelberg

Durch das Abkommen zwischen Land und Stadt bezüglich der Erstaufnahmestelle PHV sind diejenigen Menschen, die sich auf der Flucht vor den Lebensbedingungen in ihrem Land nach Deutschland aufgemacht haben, in Rohrbach zur Zeit noch nicht angekommen. Diese Situation wird sich aber in absehbarer Zeit ändern. So waren bei der Planung bisher zwei Standorte im Stadttteil Hasenleiser im Gespräch: eine Wohnanlage in der Kolbenzeil sowie ein weiterer Standort in der Nähe der IGH.

Die Auswahl der beiden Standorte riefen u.a. wegen der räumlichen Nähe der beiden Standorte Bedenken hervor, mit denen sich der punker e.V. gemeinsam mit dem Arbeitskreis Asyl in einem offenen Brief an den Oberbürgermeister Dr. Würzner wendete. Die Antwort des Oberbürgermeisters können Sie hier nachlesen ....

Hilfe beim Einleben in einem fremden Land

Bei der Veranstaltungsreihe „Flucht hat viele Gesichter“ berichten zwei Flüchtlinge und eine Helferin über ihre Erfahrungen in Heidelberg

Bericht: Mirjam Mohr

Seit Monaten bestimmt die Flüchtlingsthematik die öffentliche Debatte in Deutschland. Doch wie geht es eigentlich den Menschen, die vor Krieg, Not und Verfolgung geflohen und in Heidelberg gelandet sind? Um diese Frage ging es am 10. März 2016 bei der vorletzten Veranstaltung der Reihe „Flucht hat viele Gesichter“, die der Stadtteilverein Rohrbach gemeinsam mit dem punker e.V. organisiert. Beantwortet wurden sie von einer Iranerin und einer Syrerin sowie der Vorsitzenden des Asylarbeitskreises Heidelberg, die im Alten Rathaus Rohrbach unter der Moderation von Annette Bellm von ihren Erfahrungen berichteten. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Iraner Ashkan Amin mit Gitarre und Gesang.

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FREIES PLAKATIEREN FÜR DIE „KLEINEN“

ein Beitrag von Birgit Roos

Seit 1. Juli 2015 gilt für die Stadt Heidelberg eine neue Plakatierungsverordnung, wonach nur noch von der Stadt installierte Plakatträger gebührenpflichtig bestückt werden dürfen.

Zu teuer und uneffektiv für kleine Vereine!

Den Stadtteilen nützt eine Werbung für ihre jeweiligen Veranstaltungen über die gesamte Stadt verteilt wenig.

Ein Plakatieren an unseren bewährten Stellen brachte uns im Oktober ein Strafmandat ein, welches jedoch nach Widerspruch inzwischen zurückgenommen wurde. Unsere Mailkontakte mit OB Dr. Würzner verliefen bisher leider ergebnislos, d.h. auf unsere Problematik wurde nicht eingegangen. Zur Information versenden wir den letzten Kontakt als „Offenen Brief“.

hier den offenen Brief an Oberbürgermeister Dr. Würzner lesen ...

Im ehemaligen Sprachheilkindergarten wird es wieder lebendig

tl_files/bilder/2016/2016_02_offener_Brief_des_Arbeitskreises_Asyl_an_Oberbuergermeister_Dr_Wuerzner/20160222_173753_klein.jpgein Beitrag von Valentina Schenk

Liebe Leserinnen und Leser,

das viele Menschen auf der Flucht sind und nun auch bei uns in Rohrbach ankommen werden, beschäftigt uns alle.

Es gibt die Arbeitsgruppe “Asyl in Rohrbach”, in der auch viele, von uns punkern mitarbeiten. Die AG hat einen Brief an den Oberbürgermeister und die gesamte Stadtverwaltung geschrieben. Durch die Veröffentlichung dieses Briefes hier im online-punker möchten wir als Vorstand und erweiterter Vorstand des punkers die Vorschläge der AG unterstützen und hoffen, dass wir eine breite Basis der Akzeptanz in unserm Stadtteil schaffen.

hier den offenen Brief des Arbeitskreises Asyl an Oberbürgermeister Dr. Würzner lesen ...

Licht in der Dunkelheit: Ewa Olszewska and friends ...

tl_files/bilder/2016/Licht-in-der-Dunkelheit/Licht_160131_08.jpgBericht: Anne Kloss  Fotos: Hans-Jürgen Fuchs

„punker kann auch Klassik“ – so ließe sich das Besondere des diesjährigen Benefizkonzertes beschreiben, wenn auch nur notdürftig. Denn was die insgesamt 6 MusikerInnen am 31.1. in der Melanchthonkirche boten, war ein so vielfältiges Klangerlebnis, dass es sich nur schwer in Worte fassen lässt …

Da war vor allem die Frau, deren Name auf den Plakaten stand – Ewa Olszewska! Die studierte Koloratursopranistin sorgte schon beim ersten Ton für Gänsehaut und ungläubige Blicke! Wer bis jetzt nicht wusste, was „Koloratur“ bedeutet, bekam ausreichend Gelegenheit, diese in berührend schöner Klarheit, mal laut, mal leise, mal flehend, mal verführerisch, immer geschmeidig und vor allem in den hohen Lagen unglaublich beweglich zu genießen.tl_files/bilder/2016/Licht-in-der-Dunkelheit/Licht_160131_33.jpg 

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Das Rohrbacher Bücherregal

tl_files/bilder/2015/2015_04_Das_Rohrbacher_Buecherregal/DSC07104.JPGBericht und Bilder von Raabe Hackbusch und Gerhard Peterstl_files/bilder/2015/2015_04_Das_Rohrbacher_Buecherregal/DSC07102.JPG

Am letzten Donnerstag  war es so weit:  Als sechster Stadtteil Heidelbergs hat auch Rohrbach sein Öffentliches  Bücherregal bekommen. Zwar wurde es zunächst am falschen, aber sechs Stunden später dann doch noch rechtzeitig vor der Einweihung am richtigen Ort neben der Litfaßsäule an der Ecke Rathausstraße/Amalienstraße tief verankert, sorgfältig geputzt und bei einem Glas Sekt seinen Nutzer*innen übergeben.

Zahlreiche punker und andere Interessierte waren zur kurzfristig anberaumten Einweihungsfeier gekommen, brachten auch gleich, wie gewünscht, reichlich Bücher mit – von denen nicht wenige am selben Abend auch wieder verschwanden und somit ihren Besitzer und Leser wechselten. ... hier weiterlesen