Stationäre Blitzanlage an der Ortseinfahrt Rohrbach gefordert

ein offener Brief von Stefan Richter an Oberbürgermeister Würzner

Sehr geehrter Oberbürgermeister Würzner,

wie Sie wissen habe ich mich in den letzten 6 Jahren nach einem schweren Unfall, bei dem ich Ersthelfer war, sehr für die Fußgängersicherheit der Kreuzung Karlsruherstr/Freiburgerstr/Christian-Bitterstr eingesetzt. Dieses Engagement umfasste die aus meiner Sicht problematische Ampelschaltung, als auch eine bessere Sichtbarkeit, sowie Geschwindigkeitskontrollen in Form eines stationären Blitzers an dieser Stelle.

Leider sind an dieser Stelle, unter anderem im letzten Jahr wieder gleichartige Unfälle passiert, einer davon für den Fußgänger tödlich. Bei den letzten beiden Blitzmarathon der Polizei hatte ich diese Stelle auch als "Hotspot" angemeldet. Dies wurde zwar abgelehnt, allerdings bekam ich in der begleitenden Absage der Polizei folgende Aussagen: "Unabhängig von der Frage, wer den Unfall verursacht hat, entscheidet die Geschwindigkeit über Leben und Tod." und "Die Polizei weiß: Wo oft kontrolliert wird, wird dauerhaft langsamer gefahren.".

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Rathausplatz offiziell eingeweiht

tl_files/bilder/2015/2015_05_Rathausplatzeroeffnung/DSC07197.JPGBericht + Bilder von Raabe Hackbusch

Heute, am 09. 05. 2015 wurde es wahr: Nicht mehr nur unter dem Pflaster liegt die Bach, nein, sie plätschert klein aber munter, und auf der Stelle waren Kinder da, die an und in ihr spielten.

Aber von vorne.

Nachdem die Stadt weder unseren Vorstand noch die Öffentlichkeit eingeladen hatte, hatten wir am Donnerstag Abend per Mail protestiert, und siehe da, am Freitag kam eine offizielle Einladung, und heute wurde die Öffentlichkeit durch einen kleinen Artikel in der RNZ auf die Eröffnung aufmerksam gemacht.

Gut besucht war der Platz, das Wetter wurde von Minute zu Minute besser, und die Reden waren nicht 3 Stunden lang, wie von Herrn Bürgermeister Stadel „ angedroht“, sondern viel kürzer. Das lag aber nicht am Stromausfall, ... hier weiterlesen

Das Rohrbacher Bücherregal

tl_files/bilder/2015/2015_04_Das_Rohrbacher_Buecherregal/DSC07104.JPGBericht und Bilder von Raabe Hackbusch und Gerhard Peterstl_files/bilder/2015/2015_04_Das_Rohrbacher_Buecherregal/DSC07102.JPG

Am letzten Donnerstag  war es so weit:  Als sechster Stadtteil Heidelbergs hat auch Rohrbach sein Öffentliches  Bücherregal bekommen. Zwar wurde es zunächst am falschen, aber sechs Stunden später dann doch noch rechtzeitig vor der Einweihung am richtigen Ort neben der Litfaßsäule an der Ecke Rathausstraße/Amalienstraße tief verankert, sorgfältig geputzt und bei einem Glas Sekt seinen Nutzer*innen übergeben.

Zahlreiche punker und andere Interessierte waren zur kurzfristig anberaumten Einweihungsfeier gekommen, brachten auch gleich, wie gewünscht, reichlich Bücher mit – von denen nicht wenige am selben Abend auch wieder verschwanden und somit ihren Besitzer und Leser wechselten. ... hier weiterlesen

TTIP CETA TISA: Eine Einführung in die Welt der „Freihandelsabkommen“

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Ein Bericht von Anne Erpelding

Am Ende war der Saal doch noch gut besetzt, trotz des wunderschönen Frühlingsabends. Der Punker hatte eingeladen zu dieser Veranstaltung und einen kompetenten Referenten gewinnen können: Anton Kobel, Dipl. Volkswirt und Gewerkschaftssekretär a.D. Es ging an diesem Abend darum, Klarheit über die Begriffe TTIP – CETA – TISA und Details über die Zusammenhänge und die Auswirkungen zu bekommen, sollten diese Abkommen tatsächlich zustande kommen.

Es war die 18. Veranstaltung zu diesem Thema in Heidelberg seit September 2014, was verdeutlicht, dass das Thema die Menschen bewegt und trotz Geheimhaltung seitens der EU Kommission bei der Bevölkerung angekommen ist.

Anton Kobel erläuterte zuerst die Begriffe:

TTIP - Transatlantic Trade and Investment Partnership ist das geplante Freihandelsabkommen mit den USA, die Verhandlungen laufen seit Juli 2013.

TISA – Trade in Services Agreement - ist ein Abkommen über Dienstleistungen. Hier sind vor allem Kommunen betroffen; es geht um die mögliche Privatisierung der öffentlichen Wasser-, Energie-, Gesundheits-, Sozialversorgung und der Bildung.

CETA – Comprehensive Economic and Trade Agreement - ist das weitgehend ausverhandelte Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada. Es wird von den Befürwortern wie den Gegnern als ein Testfall für TTIP angesehen.

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Besuch des Konzentrationslagers Ausschwitz

tl_files/bilder/2015/2015_04_Ausschwitzbesuch/Bild.JPGBericht: Claudia Rink

Eine kleine Gruppe aus Rohrbach hat vom 28. März bis 4. April das Konzentrationslager Auschwitz besucht. Vier Tage waren den Lagern Auschwitz-Stammlager, Auschwitz-Birkenau und Auschwitz-Monowitz gewidmet. Auch dem kleinen polnischen Städtchen Oświęcim, wo heute keine jüdischen Bewohner mehr leben, aber ein jüdisches Zentrum mit Synagoge existiert, haben wir einen Besuch abgestattet. Dabei hatten wir Gelegenheit bei einem Archivbesuch mit dem Leiter des Archivs im Stammlager Auschwitz zu sprechen und Unterlagen über Rohrbacher Juden einzusehen. Dies waren die Eheleute Bertha und Sigmund Beer, als Nudelbeer allen Rohrbachern ein Begriff, und die Schwestern Else und Karoline Kahn, die in der Rathausstraße 4 ein Hutgeschäft betrieben. Wie wir heute wissen, hat niemand von ihnen das Lager überlebt. Für sie und ihre noch rechtzeitig geflohenen Familienangehörigen, aber auch für andere Rohrbacher Juden werden bei der nächsten Heidelberger Stolpersteinverlegung (Frühjahr 2016) Steine vor ihren letzten frei gewählten Wohnorten verlegt. Auch die Gedenkveranstaltung am 9. November zur Reichspogromnacht wird dieser Thematik gewidmet sein.

Für Patenschaften haben sich schon derpunker ev. und der Stadtteilverein bereit erklärt. Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen oder Vorschläge für weitere Stolpersteine machen möchten, wenden Sie sich bitte per Email an stolpersteine-heidelberg.de oder im Falle der Rohrbacher Juden auch an morlock.rink@arcor.de. Stolpersteine werden durch Spenden finanziert.

Ü-50-Liederabend im Ochsen: Songs aus der „guten alten Zeit“

Bericht: Ludwig Schmidt-Herb /Fotos: Hans-Jürgen Fuchs und Valentina Schenk

tl_files/bilder/2015/Aydt-und-Frank-2015/Anne,Heidi&JoNeg.Nr.11.jpgDiesmal war es irgendwie anders, als ich kurz nach halb sieben in den Ochsen kam. Der Saal war zwar voll wie immer, aber ich sah weniger bekannte Gesichter, weniger junge Leute. Richtig: da saßen nur "Ältere" an den Tischen – ein "-50-Publikum" sozusagen. Ich fand noch einen Platz vorne in der 3. Reihe und zog das Programm aus der Tasche. Annemarie Frank und Heidemarie Aydt waren angekündingt mit "Liedern, Chansons, Couplets". Was bitte sind "Couplets"? Das klingt nach vorigem Jahrhundert, nach "guter alter Zeit". Claire Waldoff fiel mir ein, und Otto Reutter. 20er, 30er Jahre eben. Vielleicht deshalb das Ü-50-Publikum.

Die Akteurinnen kamen auf die Bühne, und da begriff ich: hier weiterlesen

Aus einer Vision wird Wirklichkeit

Ein Freudenbericht von Valentina Schenk

Erinnert Ihr Euch, liebe Leserinnen und Leser? Schon vor Jahren haben wir, die Punkerinnen und Punker, uns für einen See im Hospitalgelände eingesetzt. Genauer gesagt für einen Badesee, denn der fehlt in Heidelberg so dringend zum Glücklich sein.
 
Nun gab und gibt es ein umfängliches Bürgerbeteiligungskonzept zu allen Konversionsflächen, auch zum “Filetstück” Hospital. Zwar wurde schnell klar, dass dort Bebauung sicherlich die höchste Priorität hat, so schön erschlossen und angebunden, wie dieses Areal mitten in Rohrbach daherkommt. Dennoch brachten wir unser Positionspapier bei der Beteiligung ein und wurden nicht müde, wenigstens das Element Wasser für das neue Quartier zu fordern.
Und nun ist er da, der Siegerentwurf, der am 10. März in der Eichendorfhalle vorgestellt wurde, und mit ihm wird unser großer Wunsch wahr: Ein Rohrbacher See!

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Ganz ohne Ironie freuen wir uns nun, dass das neue Viertel eine kleine Oase erhalten soll. Und wir hoffen, dass diese Oase nicht aus den Plänen verschwindet. Dazu werden wir weiterhin ein Auge darauf werden, damit in Zukunft kleine und große Menschen den Rohrbacher See nutzen können.

Noch im vergangenen Herbst gab es ein von Stadtteilverein und Punker organisiertes Gespräch mit OB Würzner. Schon damals hatte dieses Projekt ein besonderen Status. Dr. Würzner und wir sehen den See im Mittelfeld, am ehemaligen Flugplatz Pfaffengrund. Denn das schaffen wir mit dem Fahrrad vom Süden und auch aus anderen Teilen Heidelbergs. Bringt diese Idee immer wieder ein, sie soll Wirklichkeit werden, in einem Heidel.

Haushalt 2015/2016: Verkehrskonzept für Rohrbach-Ost darf nicht „abgehängt“ werden

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von Eckhard Wolfin, Karin Dülfer, Ute Hirscher und Franz Maucher

– für den Arbeitskreis Verkehrssicherheit Rohrbach-Ost -

Die Umsetzung des Verkehrskonzeptes im Ortskern Rohrbach-Ost wurde leider vorzeitig abgebrochen aufgrund auslaufender Fördermittel für die Sanierung. Damit konnte die dringend erforderliche Verbesserung der Kinderwege- und Verkehrssicherheit nicht umgesetzt werden.
Im aktuellen Haushaltsentwurf 2015/2016 sind Mittel für eine Fortführung der Ortskernerneuerung vorgesehen (u.a. im Bereich der oberen Rathausstraße). Hoffen wir, dass es dabei bleibt – und die Entwicklung in Rohrbach-Ost nicht komplett abgehängt wird.

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Ideenkonzept des punker zum Sanierungsgebiet

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von Hans-Jürgen Fuchs

Zur Vorstandssitzung des Stadtteilvereins am 29. Januar 2014 kamen einige Gäste. Grund war, dass Sabine Schöchlin ein Ideenkonzept zum Sanierungsgebiet vorstellte, das eine Arbeitsgruppe des punker erarbeitet hatte. In der anschließenden Diskussion meinte z. B. Uwe Bellm, dass das Konzept sich sehr gut an die Gestaltung des Rathausumfelds, ja, der ganzen Rathausstraße anpasse und auch wegen seiner Einfachheit gute Chancen haben könnte, umgesetzt zu werden. Er plädiert dafür, dass wir uns bei der Stadt für die Verlängerung und Weiterführung des Sanierungsprojekts einsetzen, um die Sache nicht einschlafen zu lassen. Jetzt im Wahlkampfjahr stehen die Bedingungen dafür gut.

Der Vorstand und Beirat des Stadtteilvereins beschloss einstimmig und ohne Enthaltungen, das Konzept mit zu tragen. Im folgenden stellen wir deshalb die Ideen vor.

 

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